Rosenkohl und Rote Bete

Nicht, dass ich nicht gerne Weihnachtsplätzchen, Schokolade, Stollen und Spekulatius esse… aber nach der doch etwas süß-lastigen Advents- und Weihnachtszeit steht mir heute der Sinn nach etwas wirklich Herzhaftem.

Außerdem habe ich noch folgendes Anforderungsprofi an das heutige Gericht: unkompliziert soll es sein, lecker natürlich auch und ich will nicht allzu lange in der Küche stehen.

Auf dem Mark habe ich gestern Rosenkohl und Rote Bete gekauft. Im Kühlschrank gibt es noch Bacon, der soll mit dem Gemüse in den Backofen.

Rosenkohl 1

Rote Bete 1
Rosenkohl 2

Zutaten für 2 Personen:
500 g Rosenkohl, 4 Rote Bete-Knollen (mittelgroß), 2 Olivenöl, Salz, Pfeffer, Balsamico , 100 g Bacon, Ahornsirup, wenn ihr mögt.

Die Mengen sind sehr variabel und hängen im Wesentlichen  von eurem Appetit ab.

Zubereitung:
Rosenkohl waschen, putzen und die Röschen halbieren, die Rote Bete-Knollen schälen und je nach Größe vierteln oder achteln. Rosenkohl in eine Auflaufform geben und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, Rote Bete-Achtel dazu geben, Gemüse mit grobem Meersalz würzen und mit 2 EL Olivenöl beträufeln. Nun kommt die Auflaufform für etwa 30 Minuten bei 175 °C Umluft in den Backofen. Der Rosenkohl sollte am Ende der Backzeit Farbe angenommen haben und fast gar sein.

Rosenkohl 4

Rosenkohl 6

Das Gemüse wird nun mit Balsamico-Essig beträufelt. Ich habe 2 EL genommen. Die Menge hängt etwas vom Säuregehalt eures Essigs und eurem Geschmack ab. Jetzt kommt der Speck oben auf das Gemüse und die Form wandert noch einmal in den Backofen und bleibt dort, bis der Speck schön kross geworden ist.

Rosenkohl 10
Rosenkohl 7

Dann raus aus dem Ofen, ich habe zum Schluss Ahornsirup über das Gemüse gegeben. Rosenkohl, Rote Beten sowieso und auch der Speck vertragen sich wunderbar mit der besonderen Süße des Sirups.

Rosenkohl 8Rosenkohl 9

Wir haben das Gemüse ohne weitere Beilagen gegessen. Kartoffelpüree würde bestimmt gut dazu passen und Frikadellen kann ich mir dazu auch vorstellen.

Wenn man davon absieht, dass das Putzen des Rosenkohls etwas Zeit in Anspruch nimmt, ist das Gemüse schnell zubereitet und macht sich im Ofen dann fast von alleine. Und lecker war es auch. Darf es öfter geben!

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Salat der Saison

Kennt ihr das auch, dass ihr eine Vorliebe für einen Saison-Salat entwickelt und dieser Salat dann bei Gartenpartys und zum Grillen häufig seinen Weg auf den Tisch findet? Bei mir ist das so! Und in diesem Jahr ist mein Salat der Draußen-Saison ein Rote Bete-Salat. Sehr unkompliziert und was die Zutaten (bis auf die Rote Bete) angeht, sehr flexibel und anpassungsfähig.

Zutaten für 4 Personen
500 g frische Rote Bete, grobes Meersalz, Pfeffer, brauner Zucker, 3 EL milden Balsamico-Essig, 2 Bund  Rauke, 3 – 4 EL Olivenöl, 150 g Feta-Käse, 50 g Pinienkerne

Die Rote Beete-Knollen werden geschält und je nach Größe in Viertel oder Achtel geteilt. Dann bestreue ich sie mit grobem Meersalz, Zucker und pfeffere sie und gebe 2 EL Olivenöl darüber. In einem Gefrierbeutel lassen sich die Zutaten besonders gut vermischen. Nun werden die Rote Bete-Stücke in einer Auflaufform bei 175 °C etwa 40 Minuten geröstet. Dabei sollten die Stücke einmal zwischendurch gewendet werden.

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Nach der Backzeit den Balsamico-Essig über die Rote Bete träufeln und bis zur weiteren Verwendung an die Seite stellen und marinieren. Kurz bevor der Salat angerichtet wird, die Rauke putzen, waschen, in mundgerechte Stücke zupfen und in 1 – 2 EL Olivenöl wenden. Rote Bete-Stücke in eine Salatschüssel oder auf eine Platte geben, Rauke untermischen, Feta-Käse in Stücke brechen und ebenso wie die Pinienkerne darüber streuen uuuunnd fertig!
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Statt Rauke schmeckt auch Feldsalat gut, der Feta-Käse kann durch Büffelmozzarella oder Ricotta ersetzt werden.

Viel Spaß in der Gartenparty-Grill-Saison!

Rote-Beete-Chutney

Kennt ihr das? Da hat man für ein Gericht eingekauft und dann bleibt eine kleine Menge von einer Zutat übrig. Bei mir war es eine Rote Bete Knolle. Daraus lässt sich ja immer ein Rohkostsalat machen, aber mir war nach etwas anderem. Wie zufällig begegnet mir in einer Kochzeitschrift ein Rezept für ein Chutney. Das war genau die Idee, nach der ich gesucht habe.

Chutney
250 g Rote Bete, 100 g rote Zwiebel, 40 g frischer Ingwer, 150 g Cranberries, 1 großer Apfel, 200 ml Traubensaft, 1 EL Senfkörner, 50 g brauner Zucker, 5 EL Rotweinessig, Salz Pfeffer, 50 g frisch geriebener Meerrettich

Rote Bete in Salzwasser etwa 40 Minuten kochen, abschrecken, pellen und in Würfel schneiden. Zwiebel und Ingwer ebenfalls klein würfeln, Apfel in gröbere Stücke schneiden. Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren. Rote Beete-, Zwiebel-, Ingwer-, Apfelwürfel und Cranberries zugeben und mit dem Rotweinessig ablöschen. , Traubensaft und Senfkörner zufügen und alles bei milder Hitze 40 Minuten einkochen lassen. Danach mit frisch geriebenem Meerretich, Salz und Pfeffer abschmecken und entweder abkühlen lassen und probieren oder noch heiß in Gläser abfüllen. Dann lässt sich das Chutney sicher einige Wochen aufbewahren.

Wir haben es sofort, also schon nach dem Kaltwerden, mit Ziegenfrischkäse und Brot gegessen. Ricotta, die mit Salz, Pfeffer und Zitrone abgeschmeckt wurde, schmeckt ebenfalls toll zum Rote-Bete-Chutney. Eine wunderbare Resteverwertung.

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