Frühlingsfrische Pasta Carbonara

Frühling ist wunderbarl! Nach den dunklen Wintermonaten wird es nun wieder heller und bunter. Die Märkte leuchten in allen Farben mit Priemeln, Tulpen, Narzissen, Perlhyazinthen, Hornveilchen, Ranunkeln und vielem mehr.

Und auch das Angebot an Obst und Gemüse ändert sich. Statt Kohl und Wirsing gibt es jetzt wieder zarte Kohlrabi, der erste Spargel schleicht sich – wenn auch noch aus dem Ausland – ein, es gibt wieder Rhabarber und bald auch Erdbeeren. Und dann macht ein ganz besonderes Kraut auf sich aufmerksam,  zart nach Knoblauch duftend…. Bärlauch!

Bärblauch 2An diesem Duft konnte ich einfach nicht vorbeigehen und habe ein Bund von dem köstlichen Kraut, das ja nur ganz kurz Saison hat, mitgenommen und am Abend hieraus eine frühlingsfrische Carbonara gemacht.

Zutaten für 2 Portionen
200 g Nudeln (Nudelform al gusto), 2 Eier 2 EL Sahne, 2 EL frisch geriebener Parmesan,  75 g geräucherten durchwachsenen Speck in Würfeln, 25 g Bärlauch, Salz, Pfeffer

Bärlauch 5Zubereitung
Den Bärlauch waschen, trocken, die Stiele entfernen und die Blätter in dünne Streifen schneiden. Die Eier mit der Sahne in einen Mixbecher geben und mit dem Pürierstab verquirlen, den Bärlauch zugeben und alles fein mixen, ggf. noch etwas mehr Sahne zugeben.
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Den Parmesan reiben, unter die Eimasse rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bärlauch 6Bärlauch 13Das Nudelwasser aufsetzen, sobald es kocht kräftig salzen und die Nudeln darin nach Packungsanweisung kochen. In der Zwischenzeit den Speck in einer Pfanne anbraten. Sobald die Nudeln al dente sind, in einem Sieb abgießen, dabei etwas Nudelnwasser auffangen. Die tropfnassen Nudeln zum Speck in die Pfanne geben, Pfanne vom Herd nehmen und die Eimasse zu den Nudeln in die Pfanne geben und mischen. Durch die Hitze des Specks und der warmen Nudeln wird die Eimasse cremig und schmiegt sich wohlig an die Nudeln.

Bärlauch 15Bärlauch 14Die fertigen Nudeln in tiefen Tellern anrichten, mit Pfeffer übermahlen, mit Parmesan und einigen Bärlauchstreifen bestreuen und servieren. Mmmhhhh!

Bärlauch 16Bärlauch 17Lasst es euch schmecken!

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Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da!

Es lässt sich nicht länger leugnen… Der Herbst ist da! Nach den wettertechnisch wunderschönen letzten Wochen, muss ich mich erst an das dunklere Wetter gewöhnen. Aber natürlich freue ich mich auch über den Herbst, denn er bringt wunderbares Gemüse mit, wie zum Beispiel Kürbis. Und den habe ich zu Lasagne verarbeitet, und zwar zu einer vegetarischen.

Damit die Lasagne dem etwas dunkel daher kommenden Tag auch Paroli bieten konnte, habe ich den leuchtend orangen Kürbis mit Spinat kombiniert. Das sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckte auch ziemlich lecker.

Die angegebenen Mengen reichen je nach Hunger für 4 bis 5 Personen.

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Zutaten
1 Hokaido-Kürbis oder Teile davon, so etwa 750 g, 2 EL Butter in Flöckchen, 2 Knoblauchzehen Salz, Pfeffer, 200 g grob gehackter Blattspinat (gerne auch TK), 9 Lasagne-Platten, 200 g Ricotta, 100 g  Emmentaler, 100 g Feta, 40 g feingeriebener Parmesan, 1 Ei Salz, Pfeffer und Muskatnuss, frisch gemahlen bzw. gerieben, 2 EL Butter, 1 Schalotte, 2 – 3 TL Senf (ich habe körnigen Dijon-Senf genommen), 50 ml Weißwein, 1 gehäufter EL Mehl, 650 ml Milch, 1 Knoblauchzehe, Salz, Muskatnuss

Zubereitung
Zunächst den Kürbis waschen, putzen und in etwa 1 cm breite Spalten schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, die Butterflöckchen über den Kürbisspalten verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und im 175 °C (Umluft) heißem Ofen 20 Minuten rösten, dabei die Spalten nach 10 Minuten wenden.

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Für die Bechamelsoße die Schalotte in sehr feine Würfel schneiden, 2 EL Butter schmelzen und die Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Nun das Mehl zugeben, anschwitzen und die Milch zugießen. Dabei kräftig rühen und die Soße etwa 10 Minuten köcheln lassen. Eine geschälte Knoblauchzehe mitköcheln, aber entfernen, bevor ihr die Lasagne dann einschichtet. Die Soße mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Zitronensaft kräftig abschmecken. Sie soll zum Schluss relativ flüssig sein.

RIcotta mit 50 g Emmentaler, Feta, der Hälfte des Parmesans und dem Ei verrühren. Die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen.

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Die Nudelplatten in eine Auflaufform geben und mit einem Drittel der Bechamelsoße bestreichen.  Mit der Hälfte des Spinats und des Kürbis belegen und dann die Hälfte der Ricottafüllung aufstreichen. Jetzt folgen wieder Lasagneplatten, Soße, Kürbis, Spinat … bis alle Zutaten verbraucht sind.  Mit dem letzten Drittel Bechamelsoße abschließen und den restlichen Emmentaler gemischt mit dem restlichen Parmesan darüber streuen. Die Lasagne für 45 Minuten in den 175 °C heißen Backofen stellen.

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Vor dem Anschneiden etwas ruhen lassen. Und dann guten Appetit!

Schnelle Pasta mit Zucchini-Nudeln

Vor einigen Wochen habe ich im Vorbeigehen ein Küchengerät erstanden, mit dem man Gemüsenudeln machen kann. Das Gerät soll wie ein Anspitzter funktionieren. Bis heute hatte ich noch keine Gelegenheit, meine Neuanschaffung auszuprobieren.

In meinem Kühlschrank liegt noch ein mittelgroßer Zucchini. Den könnte ich doch heute mal in Nudeln verwandeln. Ich bin gespannt, ob und wie das funktioniert. Nun ist so ein mittelgroßer Zucchino für zwei Personen mengenmäßig sehr übersichtlich. Aber wenn ich Pasta, Sahne und Parmesan mit den Zucchini-Nudeln kombiniere, werden wir sicher davon satt.

Vom Spontanmenü am Freitag ist noch etwas von dem Ofengemüse übrig und Pesto steht auch noch im Kühlschrank. Daraus wird auf geröstetem Brot dann flugs auch noch eine Vorspeise. Damit sollte es mit dem Sattwerden auf jeden Fall klappen.

DSC_0084 kleinZutaten für Zucchini-Pasta
1 mittelgroßer Zucchino, 1große Zwiebel, fein gewürfelt, 1 Knoblauchzehe, gehackt, 2 El Olivenöl, 200 g Cappellini, 100 ml Sahne oder auch etwas mehr, 2 El frisch geriebenen Parmesan, Salz , Pfeffer, Chili aus der Mühle, etwas Zitronensaft und gehackte Petersilie.

Zubereitung
Zucchini waschen und mit dem Spiralschneider zu Nudeln schneiden. Das funktioniert prima. Ich habe die Schale dran gelassen, weil ich finde, dass es hübscher aussieht und die Schale wirklich nicht stört.

Zunächst das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln zufügen und glasig dünsten. Gleichzeitig das Wasser für die Pasta zum Kochen bringen. Wenn der Pfanneinhalt glasig ist, die Zucchini-Spiralen mit in die Pfanne geben. Hitze erhöhen und die Zucchini-Spiralen kurz anbraten. Cappellini ins kochende Salzwasser geben und al dente kochen. Da die Cappellini sehr dünn sind, brauchen sie nur 3 Minuten. Sind die Nudeln al dente, abgießen und dabei etwas Kochwasser auffangen. Jetzt kann auch die Sahne zu den Zucchini in die Pfanne gegeben und der Parmesan eingerührt werden. Die abgetropften Cappellini zur Zucchini-Sahne-Mischung geben, falls nötig, das Gericht mit etwas Nudelwasser verdünnen. Alles mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Chili aus der Mühle frisch und herzhaft abschmecken. Mit gehackter Petersilie bestreuen und ab damit auf den Tisch! Wer’s mag, streut noch etwas Parmesan über die Pasta. Und ein Glas gut gekühlter Weißwein dazu kann auch nicht schaden!

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Das ist wirklich ein superschnelles Essen, und macht auf leckere Weise satt und glücklich!

 

Gefüllte Pasta, Tomaten und Parmesan

Am Freitag las ich auf einer Speisekarte „Ravioli mit grünem Spargel an Parmesansauce“. Der Gedanke an eine  Kombination aus frischer selbstgemachter Pasta – für die ich ja zu jeder Zeit alles stehen lassen würde – Spargel und einer samtigen Parmesansauce scheint sich offenbar tief in meinem Unterbewusstsein festgesetzt zu haben. Auf dem Wochenmarkt am Samstag ertappte ich mich dabei, dass ich mehr Eier als sonst einkaufte und mir grünen Spargel einpacken ließ. Also habe ich mich meinem Unterbewusstsein gebeugt… und mich zudem noch bewusst entschieden, das Gericht mit Tomate aufzuhübschen.

Auf unserer Speisekarte stand dann  am Samstag:  „Mit grünem Spargel gefüllte Ravioli, dazu Tomatenchutney und Parmesanschaum“.

Zutaten für zwei Personen

Zutaten gefüllte Pasta 1

Gefüllte Ravioli
150 g Pastamehl, am liebsten Typ 00, wenn ihr das nicht bekommt, geht Typ 405 auch,
Eier, 2 EL Olivenöl, 1 große Prise Salz, 300 g grüner Spargel, 100 g Ricotta, 3 EL geriebenen Parmesan, abgeriebene Schale einer halben Zitrone, 1 EL Zitronensaft, Salz , Pfeffer

Tomatenchutney
100 g Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Ölivenöl, 1EL Honig, 2 EL brauner Zucker, 3 EL Weißweinessig, 1 kleine Dose gehackte Tomaten, 1 Chilischote, 1 Stück Zimtrinde, 1 Sternanis, 1 Lorbeerblatt, 1EL Senfsaat, nach Wunsch und Geschmack etwas geriebenen Ingwer, Pfeffer, Salz

Parmesanschaum
1 Schalotte und 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Olivenöl, 100 ml Weißwein, 150 ml Geflügelfond, 20 g geriebener Parmesan, 20 g eiskalte Butter

So hab ich es gemacht:
Für die Ravioli Mehl, Eier, Salz und Olivenöl miteinander verkneten bis der Teig  glänzt und mindestens 1/2 Stunde abgedeckt ruhen lassen. Ich spüle dazu immer eine Schüssel mit heißem Wasser aus und lege die Teigkugel dort hinein.

In der Zwischenzeit den Spargel putzen und bis auf die Spitzen in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben dann in einer Pfanne in etwas Butter 6 Minuten dünsten, etwas abkühlen lassen und grob hacken. Ricotta, Spargel, Parmesan und Zitronenschale verrühren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzig abschmecken.

Nun den Teig mit der Nudelmaschine ausrollen und auf die bemehlte Arbeitsplatte legen. (Ich habe als Endstufe Stufe 6 gewählt.) Ich finde, für dieses Gericht sollten die Ravioli gern etwas größer sein. Daher habe ich den Teig mit einem großen Glas (8,5 cm Durchmesser) ausgestochen und die Teigkreise in einen „Ravioliformer“ gelegt, jeweils einen TL der Füllung hineingeben und dann verschlossen. Ich finde, das Verschließen der Ravioli geht mit diesen Formen wirklich sehr auslaufsicher. Die gefüllte Pasta auf ein mit Mehl bestreutes Küchentuch legen und abdecken bis alle Ravioli fertig sind, bzw. bis sie in den Kochtopf kommen.

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Für das Tomatenchutney, die Schalotte, Zwiebel und die Knoblauchzehe fein würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Honig und Zucker darüber streuen, karamellisieren lassen und mit Essig ablöschen. Nun die gehackten Tomaten und die Gewürze zugeben. Die Chilischote pieke ich nur an und gebe sie ganz hinein, da ich nicht zu viel Schärfe im Chutney haben möchte. Dies Masse sollte nun unter gelegentlichem Rühren 40 Minuten köcheln. Zum Schluss Zimt, Sternanis, Lorbeerblatt und Chilischote entfernen und mit Salz und Pfeffer, ggf. Essig und geriebenem Ingwer abschmecken.
DSC_0010Jetzt ist Zeit, den Parmesanschaum vorzubereiten. Dazu die Schalotte und Knoblauch schälen und in nicht zu feine Würfel schneiden und Olivenöl andünsten. Weißwein und Geflügelfond zugeben und auf die Hälfte reduzieren. Danach die Flüssigkeit durch ein Sieb abgießen und auf dem Herd heiß halten.

In einer Pfanne etwas Butter schmelzen und die Spargelspitzen 7 Minuten darin garen. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Nudelwasser zum Kochen bringen, salzen und die Ravioli hineingeben. Wenn sie nach oben steigen, noch 4 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die eiskalte Butter in den Fond für die Parmesansauce rühren. Achtung, jetzt darf die Sauce nicht mehr kochen! Parmesan einrühren und mit dem Pürierstab aufschäumen.

Die Raivoli aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und auf Tellern anrichten. Einen Klecks Tomatenchutney zu den Nudeln geben, Spargelspitzen dazu dekorieren und das Gericht mit dem Parmesanschaum überziehen.

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Nudeln machen mich glücklich!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wann gab es eigentlich zuletzt Pasta?

Das ist auf jeden Fall zu lange her, denn Pasta könnte ich jeden Tag essen.

Beim Wochenendeinkauf auf dem Markt sah ich gestern den ersten Spargel. Spargel hatte ich auch lange nicht mehr: was lag also näher, als Pasta mit Spargel zu kombinieren. Wenn dann zu Spargel und Pasta  noch Tomaten, Gemüse, Basilikum und ein paar  Hackbällchen  kommen, ist Italien gefühlt ziemlich nah.

Für 6 Personen braucht man

für die Polpette (wegen des Italien-Gefühls)
400 g Rinderhack
1 rote Chilischote, 20 g Pinienkerne, 20 g Kapern
15 g Parmesan oder Grana Pandano
1 Eigelb, 1 gehäuften EL Paniermehl, Salz und Pfeffer

für die Tomaten-Gemüsessauce
je 250 g grüner und weißer Spargel
1 Schalotte, 300 g Fenchel, 150 g Zucchini
100 g Pancetta oder ersatzweise durchwachsener Speck
2 Dosen à 425 ml gehackte Tomaten, 6 EL Olivenöl,
2 TL Tomatenmark, Zucker, schwarze Oliven nach Geschmack
150 g Kirschtomaten, 4 Stiele Basilikum

außerdem 500 g Linguine, Cappellini,  oder Spaghetti und natürlich Salz

Für die Polpette Chili , Pinienkerne und Kapern klein schneiden, bzw. hacken und den Käse fein reiben. Hack mit Chili, Pinienkernen, Kapern, Käse, dem Paniermehl, Eigelb und Salz und Pfeffer verkneten. 20 Bällchen formen und  erst einmal kalt stellen.

Für die Tomaten-Gemüsesauce den weißen Spargel ganz und beim grünen das untere Drittel schälen und die Enden abschneiden. Spargel in 4 cm große Stücke schneiden und in den weißen Spargel in kochendem Salzwasser 8 Minuten garen, nach 4 Minuten den grünen Spargel zugeben und mitgaren. Spargel abgießen, abschrecken, abtropfen und zur Seite stellen.

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Das restliche Gemüse putzen. Nun die Schalotte in feine Würfel und den Fenchel in feine Streifen schneiden. Zucchini längs vierteln und in 1 cm große Stücke und den Pancetta in Streifen schneiden.

5 EL Öl in einer großen Pfarre erhitzen und die Schalotten, den Fenchel und die Zucchini darin 3 Minuten dünsten. Tomatenmark unterrühren und kurz mitbraten. Jetzt die Dosentomaten zugeben, Dosen mit insgesamt 200 ml Wasser ausspülen, Wasser ebenfalls in die Pfanne geben und aufkochen. Mit Salz Pfeffer und 1 guten TL Zucker würzen und die Sauce bei kleiner Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen. Oliven abtropfen lassen, zusammen mit dem Spargel und den Kirschtomaten nach 20 Minuten zur Tomatensauce geben.

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Pancetta in restlichen Öl knusprig ausbraten und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Hackbällchen im Pancetta-Fett bei mittlerer Hitze von allen Seiten knusprig braun braten.

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Inzwischen die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen, tropfnass in die Sauce geben, Pancetta und Hackbällchen zugeben, alles mischen und in einer großen Schüssel anrichten. Mit klein gezupftem Basilikum und Pfeffer bestreuen und servieren. Wer möchte, gibt noch Parmesan auf die Nudeln.

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Wir haben die Nudeln abends zusammen mit Freunden gegessen. Da wir zu viert waren, blieb, trotz aller Anstrengung, ein Rest.  Um unseren „natürlichen“ Kühlschrank zu nutzen, habe ich die Schüssel mit  Folie abgedeckt und diese mit Gummiring fixiert auf den Balkontisch vor unserer Küche gestellt.

Am nächsten Morgen hatte sich – ich vermute – eines der Eichhörnchen, die in unserem Garten leben,  hieran gütlich getan. Es, oder vielleicht waren es auch mehrere Eichhörnchen, hatten die Folie aufgemacht und sämtliches Gemüse und die restlichen Polpette aus den Nudeln gefischt.  Die Nudeln selbst wurden nicht gewürdigt, sondern auf dem Balkon verstreut, bzw. hingen in den Ritzen unseres Tisches. Super!!!

Aber dafür, das vermute ich stark, hat das Eichhörnchen  jetzt bestimmt ganz schöne Muckis.