Was tun mit Schokonikoläusen???

Oh je, das darf doch wohl nicht wahr sein! Es gibt nicht nur übrig gebliebene Schokonikoläuse, nein, auch Schokohasen und -Hennen aus der letzten Ostersaison fristen bei uns noch ein freudloses Dasein. Das soll sich ändern! Ich mache aus diesen Schokofiguren einen Schokoaufstrich.

©Herdanziehrungskraft.Lefering-online 2018

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Zutaten
150 g Haselnüsse, 250 g Schokofiguren der Geschmacksrichtung Vollmilch, Zartbitter oder eine Mischung aus diesen Sorten, 100 g Butter, 40 ml Milch oder Sahne, Mark einer Vanilleschote, 1 kräftige Prise Salz.

Zubereitung
Die Haselnüsse auf ein Backblech geben und bei 175 °C Umluft im Ofen ca. 20 Minuten rösten. Anschließend in ein Küchentuch geben und rubbeln, bis sich die Haut von den Nüssen löst. Anschließend werden die Nüsse fein gemahlen. Dabei entfaltet sich ein köstlicher Duft in der Küche.

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Inzwischen die Schokofiguren in kleine Stücke brechen und über dem Wasserbad schmelzen. Die Butter zugeben, Sahne, Vanillemark und das Salz zugeben, sobald die Butter geschmolzen ist. Zum Schluss die Haselnüsse unter die Schokomasse rühren und alles in kleine Gläser füllen.

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Die Creme schmeckt weniger süß bekannte Schokoaufstriche und ist durch die gerösteten Haselnüsse total lecker und lässt sich außer als Brotaufstrich sicher auch gut beim Backen verwenden. Ich habe Visionen von Schokocroissants oder so….

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Lasst es euch schmecken!

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Inventur

Früher, da waren Anfang des Jahres Geschäfte häufig „Wegen Inventur geschlossen“. In den Geschäften wurden gemessen, gewogen und gezählt und die Bestände für den Jahresabschluss festgestellt. Ich habe heute die (Rest-)Bestände meiner Weihnachtsbäckerei festgestellt, gebe aber gerne zu, dass ich  nicht alle Tüten und Päckchen gezählt und gewogen habe, ich habe es bei einer visuellen Inventur belassen.

Das Ergebnis ist, dass es bei uns wahrscheinlich bis Ostern an jedem Wochenende Nusskuchen geben wird!

Inventurkuchen 12

Neben vielen ungeöffneten Packungen, die sich dann ja noch eine Weile halten, habe ich bei meiner Inventur auch viele angefangene Packungen gefunden: u. a. Paranüsse, Pekannüsse, Walnüsse, Mandeln, Orangeat, Marzipan, Oblaten, Lebkuchen- und Spekulatiusgewürze (die ja auch nicht besser werden, wenn sie lange liegen…), Puderzucker  und noch so einiges mehr.

Einige der offenen Tüten und Päckchen habe ich in einem Rührteig verarbeitet. Herausgekommen ist mein Inventurkuchen aus folgenden

Zutaten:
150 g Nüsse (bei mir waren es Wal- und Pekannüsse), 5 Eier, 200 g Zucker, davon 70 g Muscavadozucker, 50 g Orangeat, 100 g Marzipan, 250 g Mehl, 250 g Butter, 2TL Lebkuchengewürz, 2 EL Kakao, 1 Prise Salz, 2 TL Backpulver und Rotwein, der vom  Freitagabend übrig war.

Zubereitung:
Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen.
Nüsse grob hacken und in einer Pfanne rösten, bis sie schön duften. Das Orangeat feinhacken. Ich habe es anschließend mit etwas Mehl gemischt, damit die Stückchen nicht zusammenkleben. Marzipan zerzupfen und mit der Butter, den beiden Zuckersorten (wenn es keine Reste gibt, geht natürlich auch ganz normaler weißer Zucker) cremig rühren. Die Eier nach und nach dazu geben und gut unterrühren. Restliches Mehl, Kakao, Backpulver und Orangeat-Mehl-Gemisch nach und nach zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben und unterarbeiten. Zum Schluss den Rotwein dazu geben und die gerösteten Nüsse unterheben.

Inventurkuchen 10

Nun kommt der Teig in eine gut gefettete Gugehupf-Form und geht dann für etwa 45 Minuten in den Ofen. Am Ende der Backzeit mit einem Stäbchen prüfen, ob der Teig durchgebacken ist. Wenn das der Fall ist, aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form ruhen lassen.

Inventurkuchen 13

Danach auf ein Kuchengitter stürzen, auskühlen lassen und nach Geschmack mit Puderzucker bestäuben und genießen!

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Inventurkuchen 14

Ich habe den Teig in zwei kleinen Formen gebacken. Es blieb ein kleiner Rest Teig übrig, den ich in Papier-Muffin-Formen mit Weihnachtsmotiv, die ich bei der Inventur ebenfalls ausfindig gemacht habe, gebacken habe.

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So, das hätten wir schon mal…