Blaubeerzimthefeschnecken

Ich mag Blaubeeren, ich mag Zimt und ich mag Hefeteig. Was liegt da näher, als alles miteinander zu  leckeren Blaubeerzimthefeschnecken zu verbinden.

©Herdanziehungskraft

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Zutaten für eine Auflaufform von ca. 20 x 30 cm:
300 g Mehl, 10 g Hefe, 120 ml Milch, 30 g Zucker, 1 Ei, 30 g Butter für den Teig, etwa 2 EL zimmerwarme Butter zum Bestreichen, 3 EL Zimtzucker oder auch mehr, 200 g Blaubeeren, Zimtzucker zum Bestreuen, Fett für die Form, Puderzucker zum Bestäuben

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Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben, Hefe mit 1 EL Zucker in der Hälfte der Milch auflösen und 10 Minuten gehen lassen. 1 Prise Salz, restlichen Zucker zum Mehl geben. In der Mitte des Mehls eine Mulde formen und die Hefemilch hineingeben. 30 g Butter in Flöckchen auf dem Mehlrand verteilen. Hefemilch mit den Knethaken mit einem Teil des Mehls verrühren, das Ei zugeben, alle Zutaten miteinander verkneten. Dabei so viel von der restlichen Milch zugeben, bis sich der Teig vom Schüsselboden löst. Die Menge hängt etwas von der Größe des Eis ab. Sollte der Teig zu klebrig sein, einfach noch etwas Mehl unterarbeiten.

Nun darf der Teig erst einmal eine Stunde ruhen. Danach wird er noch einmal kräftig geknetet und auf der Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausgerollt.

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Der ausgerollte Teig wird nun mit der zimmerwarmen Butter bestrichen und dick mit Zimtzucker bestreut.

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Nun kommen die Blaubeeren ins Spiel. Sie wandern auf das Butter-Zimtzucker-Bett, dann wird das Hefeteig-Rechteck von der langen Seit her aufgerollt.

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Die Rolle nun mit einem scharfen Messer in etwa 5 cm dicke Scheiben schneiden, in eine gebutterte Auflaufform geben und von oben auch noch einmal mit Zimtzucker bestreuen.

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Die Teigschnecken mit einem Tuch bedeckt noch einmal 30 Minuten gehen lassen und dann bei 175 °C goldbraun backen. Beim Backvorgang platzen die Blaubeeren teilweise auf und verbinden sich mit dem Zimtzucker zu einem köstlichen Kompott, das zum Teil in den Teig sickert und sich in den Ecken der Form an den Teig schmiegt… mmhhh!

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Noch etwas Puderzucker on Top und dann sind die Blaubeerzimthefeschnecken fertig zum Vernaschen.

Lasst es euch schmecken!

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Aprikosen und Blaubeeren zum Samstagskaffee

Weil’s so lecker war, habe ich heute noch einmal den Geburtstagskuchen mit Aprikosen gebacken, allerdings mit kleinen Variationen.

Auch heute habe ich den Teig ausgerollt, mit Butter gestrichen und mit Zimtzucker bestreut, dann aber in kleine Quadrate von etwa 7 cm Seitenlänge geschnitten. Zwei Drittel der Teigquadrate habe ich mit kleingewürfelten Aprikosen bzw. Blaubeeren belegt und jeweils zwei der Quadrate „gestapelt“ und mit einm dritten Quadrat abgedeckt. Die Quadrat-Stapel kommen jetzt hochkant (wie bei einem Pull-apart-Bread) in eine Muffinform, die mit Papierförmchen ausgelegt wurden. 30 Minuten gehen lassen und 25 Minuten bei 175 °C bei Ober- und Unterhitze in den Backofen.

Hier ist das Ergebnis!

Pull-apart klein 2

Pull-apart klein 1

Pull-apart klein 9Pull-apart klein 7

Euch allen ein schönes sommerliches Wochenende!

 

Waldbeeren im Dooppelpack

Gestern auf dem Wochenmarkt hatte ich das große Glück, das letzte Körbchen mit „wilden“ Blaubeeren, hierzulande auch als Waldbeeren bekannt, zu ergattern. Damit war klar, dass es am Sonntag Blaubeerkuchen geben würde. Aber in welcher Form???

Ich hab mich für zwei Varianten mit einem Hefeteig als Basis entschieden: einmal für kleine Törtchen, die ich mit Waldbeeren in einer Mandel-Zucker-Ei-Masse fülle, und dann backe ich, inspiriert durch Sarah von Das Knusperstübchen,  Stromboli, das sind geflochtene/gefaltete und mit Waldbeeren gefüllte Hefeteilchen.

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Zutaten für den Teig:
450 g Mehl (ich nehme Typ 550), 12 g frische Hefe, 200 ml Buttermilch, 50 g Zucker, 50 g Butter, 1 Ei, 1 Prise Salz

Für die Törtchen: 300g Waldbeeren, 1 Ei, 80 g brauner Zucker, 40 g gemahlene Mandeln

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Für die Stromboli
: 250 g Waldbeeren, 2 gehäufte EL Speisestärke, 2 EL Zucker

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Zubereitung Hefeteig
Für den Hefeteig Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde , die Hefe hineinbröseln, 1 TL des Zuckers darüber geben, Rest des Zuckers auf den Mehlrand geben. Etwas von der lauwarmen Buttermilch mit der Hefe verrühren und auflösen. Restliche Butter Milch, Ei, Salz und weiche Butter in die Schüssel geben und alles zu einem homogenen Teig verkneten. Ab in den beleuchteten Backofen (das kennt ihr ja schon) und etwa 1 Stunde gehen lassen. Nach einer Stunde den Teig in 7 gleichschwere Stücke teilen.

Zubereitung Waldbeertörtchen
3 der Hefeteigstücke dünn zu einem Kreis ausrollen und in Tarte-Förmchen mit 10 cm Durchmesser platzieren. Ei, Zucker und gemahlene Mandeln so lange mit dem Handrührer verrühren, bis eine helle cremige Masse entstanden ist. Je 3 EL Waldbeeren in die Törtchen geben, 3 EL der Zucker -Ei-Mandel-Masse darüber geben und bei 175 °C 35 bis 40 Minuten backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, mit Backpapier abdecken.

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Zubereitung Stromboli
Hefeteig zu länglichenTeigstücken ausrollen. Die Waldbeeren mit der Speisestärke und dem Zucker mischen. Je 2 – 3 EL Waldbeeren in die Mitte des Teigrechtecks geben. Die Seiten des Teigstücks mit einer Schere einschneiden.  Die Teigenden über die Waldbeeren klappen und die Teigstreifen ebenfalls über die Waldbeeren legen. Am besten stellt ihr die Stromboli schon auf Backpapier fertig, damit es keine „Transportschäden“ gibt. Nun bei 175 °C 35 Minuten backen, bis die Stromboli durch gebacken und goldbraun sind.

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Nach dem Backen die Törtchen und Stromboli mit Puderzucker bestreuen und mit geschlagener Vanillestange servieren.

Aus den noch nicht verarbeiteten  Waldbeeren habe ich noch zwei Gläser Marmelade gemacht. Ich freue mich schon aufs Frühstück!