Resteverwertung – zweiter Teil

Wie ihr unschwer erkennen könnt, bin ich im Resteverwertungswahn! Heute möchte ich euch eine  Idee für die Verwertung von süßen Resten, in diesem Fall Stollen, vorstellen. Es gibt Stollenknödel  zum Nachtisch. Dazu braucht ihr für 4 Personen

©Herdanziehrungskraft.Lefering-online 2018

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Zutaten
2 altbackene Brötchen, 100 g Christstollen, 75 ml lauwarme Milch, 1 Ei, 1 TL abgeriebene Orangenschale, Zimt, Zucker

Zubereitung
Die Brötchen und den Christstollen fein würfeln und in eine Schüsel geben. Mit 75 ml lauwarmer Milch begießen und mindestens 30 Minuten abgedeckt stehen lassen. Das Ei verquirlen Orangenschale über die eingeweichte Masse geben, das Ei zugeben und alles zu einer homogenen Masse verkneten. Sollte die Masse etwas weich sein, ggf. noch 1 – 2 EL Semmelbrösel zugeben.

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Aus der Masse 8 kleine Knödel formen und in leicht gesalzenem Wasser 15 – 20 Minuten gar ziehen lassen. Die Knödel kurz abtropfen lassen, Zimtzucker wälzen und mit Vanillesauce servieren.

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Eine einfache Vanillesauce ist fix gemacht. 250 ml Milch mit 20 g Zucker, 1 geh. TL Speisestärke, dem Mark einer Vanilleschote und einem Ei verquirlen. Die Mischung nun zum Kochen bringen und eine Minute lang  kochen, dabei schön rühren, damit nichts ansetzt. Wenn euch die Sauce zu dick erscheint, einfach noch einen Schluck Milch zugießen. Wenn ihr einen Teil der Milch durch Sahne ersetzt, wird die Sauce besonders samtig.

Zum Servieren die Sauce in tiefe Teller gießen, je 2 Knödel hineinsetzen und die restliche Vanillesauce dazu reichen.

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Lasst es euch schmecken!

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Was tun mit Schokonikoläusen???

Oh je, das darf doch wohl nicht wahr sein! Es gibt nicht nur übrig gebliebene Schokonikoläuse, nein, auch Schokohasen und -Hennen aus der letzten Ostersaison fristen bei uns noch ein freudloses Dasein. Das soll sich ändern! Ich mache aus diesen Schokofiguren einen Schokoaufstrich.

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Zutaten
150 g Haselnüsse, 250 g Schokofiguren der Geschmacksrichtung Vollmilch, Zartbitter oder eine Mischung aus diesen Sorten, 100 g Butter, 40 ml Milch oder Sahne, Mark einer Vanilleschote, 1 kräftige Prise Salz.

Zubereitung
Die Haselnüsse auf ein Backblech geben und bei 175 °C Umluft im Ofen ca. 20 Minuten rösten. Anschließend in ein Küchentuch geben und rubbeln, bis sich die Haut von den Nüssen löst. Anschließend werden die Nüsse fein gemahlen. Dabei entfaltet sich ein köstlicher Duft in der Küche.

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Inzwischen die Schokofiguren in kleine Stücke brechen und über dem Wasserbad schmelzen. Die Butter zugeben, Sahne, Vanillemark und das Salz zugeben, sobald die Butter geschmolzen ist. Zum Schluss die Haselnüsse unter die Schokomasse rühren und alles in kleine Gläser füllen.

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Die Creme schmeckt weniger süß bekannte Schokoaufstriche und ist durch die gerösteten Haselnüsse total lecker und lässt sich außer als Brotaufstrich sicher auch gut beim Backen verwenden. Ich habe Visionen von Schokocroissants oder so….

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Lasst es euch schmecken!

Resteverwertung – erster Teil

Ich glaube, das kennt jeder: das neue Jahr hat angefangen und es gibt doch etliche Lebensmittel, die von den Feiertagen übrig geblieben sind. Gründe dafür gibt es viele: zu viel eingekauft, zu wenig Appetit 😉 ,… Bei uns gibt es Brötchen von den Feiertagsfrühstücken, vom Raclette am Heilig Abend ist noch Käse im Kühlschrank, es gibt viele geschenkte Schokonikoläuse, von Stollen und Keksen ganz zu schweigen. Mich treibt dann immer die Frage um: wie kann ich aus den Überbleibseln etwas Leckeres machen?

Und da wir an den Feiertagen mehr Fleisch als üblich gegessen haben, durfte es für mich auch mal wieder fleischlos sein und habe ich aus alten Brötchen, Bergkäse und Ei Käseknödel nach dem Vorbild von Kaspressknödeln gemacht. Diese Käseknödel habe ich in der Pfanne gebraten,

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Kaspressknödel 11

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Zutaten für 4 Personen
5 altbackene Brötchen, 150 g kräftiger Bergkäse, 300 ml lauwarme Milch, Petersilie und Schnittlauch, insgesamt etwa 1 Bund, 1 Zwiebel, 1 Ei, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Öl oder Butterschmalz zum Braten.

Zubereitung
Die Brötchen fein würfeln, mit der lauwarmen Milch begießen und mindestens 30 Minuten stehen lassen. Inzwischen die Zwiebel klein Würfeln und in etwas Butter in einer Pfanne andünsten, die feingehackte Petersilie kurz mitdünsten. Den Käse fein reiben und den Schnittlauch in dünne Ringe schneiden.

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Wenn die Einweichzeit vorüber ist, den Käse, das Ei, die Zwiebel mit der Petersilie und den Schnittlauch zur Brötchenmasse geben und alles zu einer homogenen Masse verkneten. Aus dieser Masse Knödel formen, meine hatten die Größe von haushaltsüblichen Frikadellen. In Öl oder Butterschmalz – ich habe Butterschmalz genommen – auf beiden Seiten goldbraun braten. Das dauert insgesamt 10 Minuten.

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Bei uns gab es dazu Spitzkohl, den ich in Streifen geschnitten und in Butter kurz gedünstet habe. Einfach, aber lecker!

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Mit einem gemischten Salat oder gebratenen Pilzen schmecken diese Käseknödel bestimmt auch. Und wenn es etwas herzhafter sein soll, könnt ihr Speckwürfelchen mit den Zwiebeln zusammen in der Pfanne andünsten und mit in die Masse geben.

Geburtstagskuchen – nicht nur für Männer

Ich bin ja im Internet ziemlich viel und gerne in Koch- und Backblogs unterwegs und immer wieder begeistert! Letztens bin ich bei einem Ausflug im WWW wieder einmal auf Marcs Seite „bake to the roots“ gelandet und fand es hier sehr spannend. Ich selbst mag sehr gerne die Mischung aus süß und herzhaft. Da ist es kein Wunder, dass mein Auge an seinem  Kuchen mit Karamell, Bier, Chips, Salzgebäck und Schokolade hängen blieb. Alles Zutaten, die Männer gerne mögen, war mein erster Gedanke. Zum Geburtstag eines lieben Freundes am Wochenende habe ich Marcs Idee aufgegriffen und in etwas abgewandelter Form nachgebacken.

Ich gebe zu: nicht nur ich war skeptisch! Auch eine Reihe von Geburtstagsgästen schaute eher kritisch. Aber letztlich konnte der Kuchen auf der ganzen Linie überzeugen. Herzlichen Dank an Marc für das coole Rezept.

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Zutaten
für den Teig:
150 g weiche Butter, 90 g braunen Zucker, 75 g weißer Zucker, 1 Ei, Mark von einer Vanilleschote, 260 g Mehr, 1 TL Natron, 5 EL dunkles Bier (z.B. Guiness), 3 Scheiben Bacon, 50 g Kakao-Nibs, 50 g Schokodrops

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für den Belag:
200 g Karamellsirup (ich habe meinen selbstgemacht, gibt’s aber auch fertig zu kaufen, z.B. von Grafschafter), 60 ml dunkles Bier (z.B. Guinness), 1 EL Erdnussbutter, 30 g Kartoffelchips, gesalzen, 20 g Salzbrezeln, 3 Scheiben Bacon, 40 g Kakao-Nibs, geschmolzene Schokolade zum Verzieren (ich habe Vollmilchkuvertüre genommen)

Zubereitung:
Zunächst einmal werden die Baconscheiben in einer Pfanne kross gebraten und kommen dann zum Abtropfen auf Küchenpapier. Eine quadratische Backform 24 x 24 cm groß mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175 °C vorheizen.

Für den Teig die Butter mit beiden Zuckersorten cremig aufschlagen, das Ei und das Vanillemark zufügen und unterrühren. Mehl mit dem Natron mischen und mit dem Bier zusammen kurz unterrühren. Wenn sich alle Zutaten gut verbunden haben, 3 Scheiben Bacon von Hand zerbröseln und mit den Kakao-Nibs unter den Teig rühren. Nun kommt der Teig in die Form und wird schön glatt gestrichen. Die Form wandert jetzt für gut 20 Minuten in den Ofen.

Während der Kuchen backt, oder auch schon vorher, könnt ihr den Karamellsirup zubereiten. Dafür 250 g Zucker in einem Topf schmelzen bis er goldbraun ist, dann mit 250 ml kochendem Wasser ablöschen. Achtung: das blubbert und zischt und kann spritzen! Die Masse kocht nun so lange, bis sich der Zucker gelöst hat. Das dauert so ca. 1 Minute. Den Sirup etwas abkühlen lassen, dann 60 ml Bier zufügen und das ganze 10 bis 15 Minuten einkochen lassen, bis ein dickflüssiges Bierkaramell entstanden ist. Das Bierkaramell darf jetzt abkühlen.

Wenn der Kuchen nach etwas mehr als 20 Minuten fertig ist, die Form aus dem Ofen nehmen und den Kuchen in der Form ebenfalls auskühlen lassen.

Während Kuchen und Karamell abkühlen, die Chips und Brezeln in nicht zu kleine Stücke brechen und mit den Kako-Nibs mischen. Die 3 restlichen Scheiben Bacon werden in kleine Stücke gebrochen.

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Wenn der Kuchen abgekühlt ist, geht es weiter. Zunächst wird die Karamellmasse auf dem Boden verteilt. Ich habe gewartet, bis die Oberfläche anzieht und dann 1 EL Erdnussbutter, die ich vorher leicht erwärmt habe, mit dem Löffelrücken auf dem Karamell verteilt. Dann kommt die Mischung aus Chips, Salzbrezeln und Kakao-Nibs obenauf und wird leicht angedrückt. Zum Schluss die Bacon-Brösel über gleichmäßig auf dem Belag verteilen und das Werk mit geschmolzener Kuvertüre verzieren.

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Lasst es euch schmecken!