Der Sommer hat einiges zu bieten – Flammkuchen in Variationen

Neben einem reichhaltigen Angebot an frischen Gemüsen, Früchten, Beeren, Urlaub und Zeit für  Dinge, die sonst zu kurz kommen, hat der Sommer auch in diesem Jahr wieder Sarahs Knuspersommer 2017 im Gepäck.

Im letzten Jahr habe ich erstmals an diesem Event teilgenommen. Auch in diesem Jahr möchte ich gern dabei sein, und zwar mit einem Wochenendstart-Rezept. Für ein Wochendstart-Rezept gilt: geht schnell und schmeckt lecker.

©Herdanziehungskraft 2017

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Da ist Flammkuchen eine gute Wahl. Der Teig ist schnell gemacht und die unterschiedliche Beläge sorgen für geschmackliche Vielfalt auf dem Teller. Normalerweise backe ich Flammkuchen auf einem Teig, der aus Weizenmehl, Salz, Wasser und etwas Öl besteht. Heute aber sollte die Grundlage etwas herzhafter sein. Deshalb habe ich mich für einen Hefeteig aus Roggen- und Weizenmehl entschieden.

Oben auf den geschmacklich etwas kräftigeren Teig kamen einmal (fast) ganz klassisch saure Sahne, Speck und (Lauch-)Zwiebeln,

©Herdanziehungskraft 2017

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auf den zweiten Flammkuchen saure Sahne, kurz angebratene Chorizoscheiben, karamellisierte Aprikosen, frischer Rosmarin, Lauchzwiebeln, Blaubeeren und würzigem Camenbert. Hört sich möglicherweise wie gewürfelt an, hat uns aber in der Kombination aus scharf, leicht süsslich und herzhaft würzig gut geschmeckt. Deshalb möchte ich euch diese Variante nicht vorenthalten.

©Herdanziehungskraft 2017

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Zutaten
Für den Teig
150 g Roggenmehl, 150 g Weizenmehl Typ 550, 10 g Hefe, 1 TL Zucker, 1/2 TL Salz, 2 EL Öl, 2 EL Joghurt, 150 – 200 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag
Klassische Variante
3 EL saure Sahne, 75 g geräucherter Speck, feingewürfelt, 1 rote Zwiebel, 4 Lauchzwiebeln mit dem Grün in dünne Ringe geschnitten, Salz, Pfeffer, Muskat

Fruchtig scharfe Variante
2 EL saure Sahne, 1 EL frisch gehackte Rosmarinnadeln, 6 Aprikosen, 3 EL brauner Zucker, 4 Lauchzwiebeln, 15 Scheiben Chorizo 1 cm dick geschnitten, 4 Lauchzwiebeln in dünne Ringe geschnitten, 2 Handvoll Blaubeeren, 6 – 8 Scheiben Camenbert, Salz, Pfeffer

Zubereitung
Für den Heferteig beide Mehlsorten in einer Schüssel mischen, in der Mitte des Mehls eine Mulde formen, die Hefe hinein bröseln, 1 TL Zucker als Starthilfe über die Hefe geben, 50 ml Wasser zugeben und die Hefe auflösen. Nach etwas 10 Minuten, den Joghurt auf den Mehlrand geben, ebenso das Salz und das Olivenöl. Die Hefewassermischung mit dem Mehl und den übrigen Zutaten verrühren, dabei nach und nach so viel Wasser zugeben bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Mit einem Tuch abdecken und 1 Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Beläge vorbereiten, d.h. zunächst die Chorizoscheiben ohne weitere Zugabe von Öl kurz anbraten.

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Wurstscheiben aus der Pfanne nehmen und ausgebratenes Öl bis auf einen kleinen Rest aus der Pfanne entfernen. Für die karamellisierten Aprikosen 2 EL braunen Zucker im Restöl in der  Pfanne schmelzen. Die halbierten Aprikosen mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne geben und mit einem weiteren EL Zucker bestreuen. Wenn Saft aus den Aprikosen austritt, die Aprikosen wenden und auf der runden Seite ebenfalls kurz karamellisieren.

©Herdanziehungskraft 2017

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Nachdem der Teig geruht und sein Volumen deutlich vergrößert hat, wird er kräftig zusammengeknetet, in zwei Teile geteilt und auf Mehl zu sehr dünnen Fladen ausgerollt. Die Fladen werden mit der sauren Sahne bestrichen. Bei der klassischen Variante kommen zunächst die Speckwürfelchen auf die saure Sahne, darauf folgen die rote Zwiebel in dünnen Ringen, die weißen und grünen Teile der Lauchzwiebeln sowie Salz, Pfeffer und Muskat.

©Herdanziehungskraft 2017

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Für die fruchtig scharfe Variante, werden zunächst die Chorizoscheiben auf das saure-Sahne-Bett gelegt, nun die Aprikosen dazwischen drappiert und mit dem feingehackten Rosmarin bestreut; darüber kommen die Zwiebelringe und das -grün, dazwischen die Blaubeeren und darauf Salz, Pfeffer und Muskat. Den Abschluss bilden hier die Cambertscheiben. Ich habe eine würzige Variante genommen, ein milder Camenbert oder anderer Weichkäse gehen al gusto natürlich auch.

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Beide vorbereiteten Fladen dürfen jetzt noch einmal eine halbe Stunde unter einem Tuch ruhen und kommen  dann für etwa 20 Minuten in den auf 200 °C Umluft vorgeheizten Backofen.

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Genießt die Flammkuchen mit einem Glas Wein oder Bier, genießt den Sommer

und schaut doch einmal beim Knuspersommer vorbei!

 

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